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Geschichte

Die Geschichte Alarós hat Ihren Ursprung in dem muslimischen Dorf Oloron, erstmals erwähnt im 13. Jahrhundert, zur Zeit der Eroberung Mallorcas und ist eng mit der Geschichte des Castillo von Alaró verbunden. Während der Besetzung des Königreiches Mallorca durch die Katalanen wurde das Kastell erbittert verteidigt. Als das Castillo dann doch durch König Alfons erobert wurde, ließ er Guillem Cabrit und Guillem Bassa, die Anführer des Widerstandes, bei lebendigem Leib auf zwei Spießen rösten. Der Name eines der Verteidiger (Brassa bedeutet Holzkohle) spielt darauf an.

 

Wirtschaft

Betrachtet man die Landwirtschaft, muss man feststellen, dass das Gebiet um Alaró damals hauptsächlich von Wald (Pinien, Steineichen …)bedeckt war. Die wichtigsten Kulturpflanzen (in der Reihefolge ihrer Bedeutung)waren: Oliven, Mandeln, Johannesbrotbäume und Feigen. Die Viehzucht spielte für Alaró ebenfalls eine wichtige Rolle. Vorherrschend waren, ebenfalls in Reihenfolge ihrer Bedeutung: Schaf-, Schweine- und Ziegenzucht. Außerdem bleibt noch eine Geflügelfarm zu erwähnen, die sich der Produktion von Eiern widmet.



Außerdem werden in der Weihnachtszeit und an Ostern Feierlichkeiten abgehalten. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang die Prozessionen am Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag. Am Ostersonntag findet traditionell um 8 Uhr morgens ein Treffen statt, in dessen Anschluss man Frito Mallorin, Empanadas und Robiols zusammen isst, um die Auferstehung Christi zu feiern.

Zweimal jährlich finden Wanderungen zum Kastell statt, die die Einwohner Alarós unternehmen, um in der Nähe der Mare de Deu del Refugi eine Messe abzuhalten. (Eine Wanderung findet in der Woche nach Ostern statt, die andere im September).

Der wichtigste Industriezweig war und ist sicherlich trotz der momentan herrschenden Krise die Schuhindustrie. Zu deren Hochzeit gab es 30 Fabriken, die 2000 Menschen beschäftigten.
Von Bedeutung waren auch die Braunkohleminen, die heute geschossen sind und zuletzt der G.E.S.A. gehörten.

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